Die Hermès Geschichte Teil 2 – Carré und Margiela

Die Hermès Geschichte Teil 2 - Carré und Margiela
Einer der bekanntesten und Bestseller-Stücke in der Hermés Linie ist der Schal oder „Carré“ wie sie genannt werden. Die sorgfältig bedruckten, schweren Seidenschals sind für den Pariser Stil bekannt, den sie auch stark vermitteln. Viele der Carrés bieten Pferdesport Motive, sowie andere Symbole des Prestiges, wie Wappen, Fahnen, und militärische Abzeichen. Frauen rühmen, wie viele sie besitzen, und übergeben sie an die folgenden Generationen; einige der Tücher werden sogar eingerahmt als Wandbehänge oder in Kissen eingenäht. Das Unternehmen spricht regelmäßig von „Hermés Süchtigen“ und das während der Ferienzeit alle 20 Sekunden ein Schal verkauft wird. Queen Elizabeth II wurde auf einer englischen Briefmarke abgebildet. Auch dieses Motiv wurde für einen Hermés Schal verwendet.

Hermés bemüht sich dabei eher selten, um bestimmte Trends zu setzen. Trotzdem war die Modewelt über die Ernennung von Decontructionist Martin Margiela als ready-to-wear-Designer im Jahr 1997 überrascht. Der niederländische exzentrische Designer ist für seine wilden Avantgarde-Designs bekannt. Er zerreißt buchstäblich die Nähte von Kleidungsstücken und heftet sie scheinbar planlos zusammen. Viele betrachteten dies als kritisch, doch die Zusammenarbeit erwies sich als ausgezeichnet – wenn auch bizarrt. Die erste Margiela Sammlung debütierte im März 1998 und wurde gut aufgenommen. Andrew Taber, Schreiber für Fashion Live, fand die Kollektion „ruhig und subversive“ und kommentierte: „Margielas geschwungene Kamel Mäntel und unstrukturierten Schichten aus Kaschmir und Hirschleder sind zeitlos, heiter und völlig luxuriös in ihrem Mangel an Prahlerei.“

Morgen geht es weiter mit dem Traditionshaus und den Hermès Handtaschen.

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