Welches Tier passt zu dir? – Giraffe, Kuh und Koi

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In Folge eins und zwei dieser Serie befassten wir uns bereits mit den Tiermustern von Tiger, Leopard, Schlange, Krokodil und einigen anderen Tieren, die der Mode zum Vorbild gereichten. In dieser Folge wollen wir daran anschließen und einige andere Tierchen auf ihre tollen Muster prüfen. Denn jedes Tiermuster, das in der Mode verwertet wird, hat eine besondere Bedeutung. Hierbei ist es wichtig, dass die Bedeutung der Muster schließlich auch mit dem Charakter der jeweiligen Dame harmoniert, die das Muster auf Jacke, Bluse oder auf der Tasche trägt. Wer also einen kleinen Überblick über die Tiermuster und deren Bedeutung haben möchte, der lehne sich im Stuhl zurück und folge unserer kleinen Safari durch die Welt den Dschungel der Muster.

Giraffenmuster – Flippig und cool


Giraffen gehören wahrscheinlich zu den friedlichsten und gediegensten Tierarten, die sich so in der Savanne tummeln. Die friedlichen Pflanzenfresser lieben es gemächlich zum Wasserloch zu stapfen und können keiner artfremden Kreatur ein Leid antun. Giraffen, so denkt man, sind unscheinbare Tiere, die keine außergewöhnlichen Eigenschaften mit sich bringen, die sie für den Menschen interessant machen könnten. Dies ist aber falsch, denn Giraffen haben nicht nur bei den afrikanischen Urvölkern eine Rolle gespielt, die diese oft als Motive von Höhlenmalereien verwendeten, seit dem 17. Jahrhundert hat die Giraffe sogar ein eigenes Sternzeichen, welches vielen Leuten unbekannt ist. Das Muster der Giraffen wird oft mit Gelassenheit und Coolness in Verbindung gebracht und wirkt außerdem etwas flippig. Frauen, die Giraffenmuster tragen, sind meist relaxte Charaktere, die wissen sich modisch auszudrücken und die stoisch ihren Weg verfolgen, egal was die Mehrheitsgesellschaft sagt. Giraffenmuster finden sich häufig auf Taschen und Bezügen, sind aber auch auf Strumpfhosen einfach ein Renner.

Kuhmuster – ein wenig gaga, ein bisschen hysterisch

Schon das Muhhhhh, dass die Kuh uns so sympathisch macht, lässt den wirren Charakter dieser Kreatur durchscheinen. Aber wir wollen mal nicht zu hart mit der Kuh ins Gericht gehen. Kaum einem Tier hat der Mensch mehr zu verdanken als der Kuh. Sie ist nicht nur Milchproduzent, sondern liefert auch ihr leckeres Fleisch, das wir zu Burgern, Steaks und Geschnetzeltes verarbeiten. Kühe sind in Erdteilen wie dem indischen Subkontinent so heilig und verehrt, das man ihnen auf der Straße Platz macht und gar nicht auf Idee kommen würde, die Kuh in die Pfanne zu bringen. Modisch ist das Schwarz-Weiß der Kuh, vor allem in Kombination mit eigentümlichen Musterung, der Renner. Besonders auf humorvollen Oberteilen, finden wir immer wie Kuhmmuster. Im Winter einfach der letzte Schrei: Die Kuhmützen, die die Ohren schön warm halten und ein echter Hingucker sind. Auch Cowboy-Hüte im Kuh-Look lassen sich in den letzten Jahren immer häufiger beobachten. Dabei wird der Kuh-Look von vielen sicherlich eher scherzhaft eingesetzt und repräsentiert nicht den normalen Modegeschmack. Die Kuh-Optik passt bestens zu flippigen Outfits oder kann sich bei Partys sehen lassen. Im Büro ist der Look noch nicht angekommen. Immerhin will sich Frau ungern mit einer Kuh assoziieren lassen.

Koi- und Schuppenmuster – aus dem Zierteich in die Welt der Mode

Koi-Muster sind nicht nur in Japan, dem Heimatland des Koi, absolut heiß begehrt. Auch in Europa finden sich häufig Menschen, die Koi-Muster in Verbindung mit dem Kimono-Trend getragen. Es gibt 16 Koiarten, die alle unterschiedliche Muster aufweisen und eines ist schöner als das andere. Kois erzielen in Japan Preise, die bis in die Millionen gehen können. Kois sind edel und ihre Muster werden vor allem von jungen, hippen Frauen getragen, die Mut zum Neuen haben und gern auffallen. Von den trendigen Tiermustern ist das Koimuster wahrscheinlich dasjenige, welches am stärksten im kommen ist und die meisten Damen bezaubert.

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