Kategorie: Louis Vuitton

Was Louis Vuitton von den anderen Designern abhebt

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Louis Vuitton ist DIE Edelmarke. Das 1854 in Paris gegründete Label steht für klassischen Stil, gehobene Eleganz und schlichten Eindruck. Gerade das Understatement, die Unauffälligkeit, macht den Glanz.

Die Marke schuf sich seinen Namen mit exklusivem „handmade“ Reisegepäck und Travel-Accessoires. Der LV-Print der sich auf jedem Stück – mal versteckter, mal offener zeigt – ist das unvergessliche Logo der Firma, die für Qualität und Dauer steht. Die lange Historie der Marke hebt sie von anderen Produkten ab. Firmengründer Louis Vouitton absolvierte eine Lehre als Koffermacher und entdeckte das Bedürfnis nach hohem Standard und Sorgfalt, für den zu dieser Zeit nur die gehobene und situierte französische Gesellschaft aufkommen konnte.

Mittlerweile ist Louis Vuitton die am meisten kopierte Marke der Welt und besitzt über 300 Filialen. Vor allem der Übergang vom hochpreisigen Nischendasein in den Mainstream ist markant. Dadurch büßt das Label nichts an Qualität und Exklusivität ein, findet aber Zugang zu anderen Käuferschichten. Heute wird die Marke vom anspruchsvollen Modeliebhaber und Hip-Hop-Superstar gleichermaßen begehrt. Marc Jacobs, jetziger Chef-Designer von LV, liefert die neuen Ideen. Medialer Hype verlieh dem Label das Praktikum von Hip-Hop-Legende und Producer Kanye West, der in Hip-Hop-Kreisen schon lange vorher als Louis Vuitton-Don bekannt war. Das Bewahren der Tradition und die Weitergabe des Feuers zeichnet LV wie  kaum ein anderes Label aus. Mode, Musik und Kunst gehen eine Symbiose ein, die dem Tragen von LV-Produkten eine unvergleichbare Note verleiht. Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama designete dieses Jahr die Flagshipstores des Labels völlig neu und erschuf so eine kreative Welt zwischen dem hastigen New York und dem immer blühenden Nizza. Die eigentümlich einzigartige Gepäckkollektion von Regisseur und Autor Wes Andersen wurde bereits vor einigen Monaten vorgestellt. Doch LV liefert nicht nur die Taschen für die Tage auf der Reise, die Gänge durch die Stadt, das Flanieren auf den Prachtstraßen dieser Welt. LV gibt Ratschläge, wie zu reisen ist. Ob Begegnungen in Bangkok, Spaziergänge in Tokio oder Tage in New York, mit den anspruchsvollen Louis Vuitton Soundwalks, präsentiert von Berühmtheiten unterschiedlicher Herkunft und Profession, eröffnen sich dem Reisenden Städte auf traumhafte Art und Weise. Die Verwendung von animierten Werbefilmen im Anime-Stil machte LV besonders in Japan zum Bestseller.

Geschichte und populärkulturelle Versatzstücke sind der Erfolg aus dem die Marke heute schöpft und es ist nicht abzusehen, wo dieser Hype noch enden wird. Alle Käufer von Louis Vuitton Produkten können also sicher sein, nicht nur ein Stück alten Establishments ihr Eigen nennen zu können, sondern stilistisch up-to-date zu sein.

Ganz in diesem Stil fallen die Accessoires der Herbst/Winter Kollektion 2013 aus. Dezente Armreifen und Ketten aus der „alten“ Zeit, werden mit voluminösen Schals, Bandanas oder schmalen Kopfbändern kombiniert. Im Gepäcksegment bleibt LV seiner Linie treu und setzt auf seine Icons, die Symbole des Hauses. Hier sind besonders die Speedy Handtaschen gemeint, der jede modebewusste Frau erliegen wird, hält sie ein solches Exemplar erst einmal in den Händen.

Unglaublich bleibt, welche Spannweite an Schuhmodellen in den letzten Jahren bei Louis Vuitton kreiert wurde. Vom Monogram Sneaker aus Kalbsleder der auf jede Straße passt, bis zum edlen Palace Derby Schnürschuh ist für jeden Anlass das passende Glanzstück dabei. Auch für den anspruchsvollen Mann hat Louis Vuitton eine Vielzahl von Taschen und Koffern gestaltet. Schon längst geht der Trend weg vom Aktenkoffer zur weicheren und stilsicheren Aktentasche mit Ledergriffen, LV erfüllt in diesem Segment nahezu jedes Bedürfnis.

Es ist schwer dem Charme dieser Marke zu widerstehen und wer einmal ja zu einem Produkt von Louis Vuitton gesagt hat, dem wird es nur unter Leiden möglich sein, eine andere Marke zu kaufen.

Denn wer Louis Vuitton kauft, der kauft eben nicht nur eine Marke, sondern trägt ein Stück Kulturgeschichte bei sich.

Louis Vuitton Handtaschen Kollektion – zurück zu den Wurzeln

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Die Uhr schlug 10. In einer Wolke von Dampf zog eine glänzende Lokomotive in den Bahnhof. Aus dem ersten Wagen – mit der eleganten schwarzen Tasche mit königsblauer Lackierung und goldenen Lettern mit dem Namen Louis Vuitton – trat die glanzvolle Reisende hervor. Aus diesem Geschehen nehmen die aktuellen Designer von Louis Vuitton – Marc Jacobs, sowie Kim Jones – ihre Inspirationen. Es erinnert etwas an die großen Reisen des Orient Expresses, welcher bis Mitte des 20. Jahrhunderts die betuchte Gesellschaft von Paris nach Istanbul – ehemals Konstantinopel – brachte. Louis Vuitton befindet sich somit auf einer neuen Reise in der Herbst / Winter 2012-2013 Kollektion, die auf einmal spielerischen Weg zu der Vergangenheit und zu den Ursprüngen des Hauses zurück findet – natürlich auf eine provokative und zukunftsorientierte Art und Weise.

Die Handtaschen waren die großen Highlights in der Show – neben uniformierten, weiß behandschuhten Portiers, die den glamourösen Reisenden noch respektvoller anmuten ließen. So knüpft Louis Vuitton an die Tradition des Hauses an, indem die adligen Reisenden ihre wertvollsten Besitztümer in die historischen Louis Vuitton Koffer – oder Trunks wie sie genannt werden – packen. Die Louis Vuitton Handtaschen 2012/2013 bestehen aus feinsten Materialien wie Straußenleder oder dem typischen Damier Patchwork. Dabei sind beispielsweise eine geräumige Zwickel Tasche und eine überarbeitete Speedy, deren Monogram-Muster in Pailletten auf Wolle gedruckt ist. Das ausgefallenste Stück ist wohl die mit dem Stephen Sprouse Leoparddruck auf dem Pelz. Das Monogram Canvas ist auch auf Krokodilleder auf der Arzttasche mit einer großen runden Schnalle getrimmt.

Louis Vuitton Core Values: Bono und Ali Hewson

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Ali Hewson und U2-Sänger Bono – Gründer von Edun – waren 2010 die Ikonen von Annie Leibovitz Louis Vuitton Core Values ​​Kampagne. Beide wurden im März des Jahres 2012 in Afrika fotografiert.

Antoine Arnault, Leiter der Kommunikation bei Louis Vuitton, kommentierte: „Wir freuen uns, dass sowohl Ali und Bono, die noch nie in einer Werbe-Kampagne teilgenommen haben, zugestimmt haben, für die Core Values ​​fotografiert zu werden. Wir sind sehr stolz auf unsere Zusammenarbeit mit Edun.“ Das Bild porträtiert Ali und Bono, wie sie sich in einer weiten Landschaft befinden. Das soll die lange Beziehung des Paares mit Afrika repräsentieren. Beide sind langjährige Aktivisten im Kampf gegen extreme Armut. Im Jahr 2005 gründeten sie das ethische Kleidungs-Label Edun, um den Handel mit Afrika zu fördern und die Möglichkeiten für die Fashion-Industrie zu fördern. Im Jahr 2009 erwarb LVMH 49%-Beteiligung an Edun um den Aufbau in Afrika mehr zu fördern. Der verantwortungsvolle Handel ist dabei das primäre Ziel.

Für die Core Values ​​Kampagne tragen sowohl Ali und Bono Edun Kleidung. Bono trägt die Louis Vuitton Keepall 55 Waterproof. Ali trägt auch eine Louis Vuitton Tasche. Diese entspringt der Zusammenarbeit von Louis Vuitton und Edun. Es handelt sich um eine braune Keepall 45 in geprägtem Monogramm Louis Vuitton Révélation Leder. Die Tasche ist mit einem Anhänger versehen, der durch Handarbeit in Kenia – im Zeichen des Fair-Trades – gefertigt wurde.

Die Erlöse aus dem Verkauf der Louis Vuitton und Edun Tasche gehen Institutionen in Afrika zugute.

Core Values: Louis Vuitton und Angelina Jolie

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Schon in den letzten beiden Tagen haben wir euch von der „Core Velues“-Kampagne von Louis Vuitton berichtet, in der stets Legenden und große Persönlichkeiten vorgestellt werden. Dabei handelt es sich natürlich um millionenschwere Werbeverträge.

Mit nackten Füßen und Smokey Eyes wurde Angelina Jolie abgebildet, liegend auf einem hölzernen Boot in Kambodscha. Es handelt sich hier um das Land, in welches sich die attraktive Schauspielerin verliebt hatte und woher ihr Sohn Maddox stammt. Maddox wurde nach den Dreharbeiten zu Lara Croft: Tomb Raider im Jahr 2000 adoptiert.

An ihrer Seite ist die sechs-jährige ‚Alto‘ Reisetasche im Monogram Canvas zu sehen. Diese Tasche besitzt die Schauspielerin bereits seit 2005. Sie gibt an, dass das Modell ein ständiger Begleiter auf Reisen ist. In Szene gesetzt wurde Angelina Jolie durch die Fotografin Annie Leibovitz, welche auch die anderen Fotostrecken für die „Core Velues“-Kampagne gemacht hatte. Für diese Kampagne soll die Schauspielerin 10 Millionen Dollar erhalten haben. Dabei verwendete Jolie ihr Honorar nicht für sich selbst, sondern für einen wohltätigen Zweck – so kam auch ein Teil der Jolie-Pitt-Stiftung, die das Paar gründete, um kommunale Entwicklung und Naturschutz in Kambodscha zu unterstützen.

Natürlich wurde auch ein Video neben dem Shooting gedreht. Dieses könnt ihr euch oben ansehen. Morgen geht es weiter mit einer weiteren Reihe der „Core Values“.

Louis Vuitton & Mohammed Ali: auf den Spuren von Angelina Jolie

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Dreimal war Mohammed Ali bereits Welt-Schwergewichts-Boxweltmeister. So wurde auch er im Juni als Star der Louis Vuitton „Core Values“-Kampagne auserkoren.

Ali ist der gekrönte „Sportler des Jahrhunderts“ – durch Sports Illustrated im Jahr 1999 dargestellt. So wurde er von Louis Vuitton, besser gesagt von der bekannten Fotografin Annie Leibovitz, auf der Terrasse seines Hauses in Arizona fotografiert. Auf dem Bild sieht man einen seiner Enkel, der ein Paar Boxhandschuhe trägt. Der Slogan lautet: „Einige Stars zeigen Ihnen den Weg. Muhammad Ali und ein aufgehender Stern – Phoenix, Arizona.“ Ali, jetzt 70, besiegte alle besten Schwergewichte in seiner Zeit. Die „Ära Ali“ wurde als das goldene Zeitalter der Boxweltmeister im Schwergewicht gesehen. Darunter waren einige der größten Kämpfe in der Box Geschichte, darunter der „Kampf des Jahrhunderts“ gegen den Erzrivalen Joe Frazier im Madison Square Garden im Jahr 1971 – „Rumble in the Jungle“.

Seinen unorthodoxen Boxstil – nannte man als „floating“. Nie wieder sah man eine vergleichliche Geschwindigkeit im Schwergewichts-Boxen. Ali bleibt bis heute eine große Persönlichkeit. „Muhammad Ali ist der Inbegriff einer herausragenden Persönlichkeit – eine lebende Legende im Boxen und weit darüber hinaus“, sagte Yves Carcelle, Chairman und CEO von Louis Vuitton in einer Erklärung. „Wir fühlen uns geehrt, dass er sich für die Core Values ​​Kampagne fotografiert […] das hat eine große Bedeutung für Louis Vuitton.

Louis Vuitton – Michael Phelps Werbekampagne

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Was für ein Sportler, dieser Michael Phelps – 22 Olympia Medaillen und 18 Goldmedaillen davon. Kein Sportler erreichte solch einen Erfolg bei den olympischen Spielen. Zuvor war die sowjetische Kunstturnerin Larissa Latynina Rekordhaltern mit 18 Medaillen. Dieses Ziel erreichte der 27-jährige Amerikaner bei den diesjährigen Olympischen Spielen in London.

Nach einem unberechtigten Bild von Annie Leibovitz, welches Michael Phelps in einer Badewanne neben einer Louis Vuitton Tasche zeigte Louis Vuitton nun das offizielle Bild der neuen „Core Values“ Linie. Zuvor waren bereits Angelina Jolie, Michael Gorbatschow, Sean Connery, Bono und Mohammed Ali die Werbefiguren von Louis Vuitton. Auch die Fußballstars Zinedine Zidane, Pele und Diego Maradona waren bereits Stars der Marke. Generell setzt Louis Vuitton auf eine interessante Mischung aus Astronauten, Musikern, Sportlern und Schauspieler. Nach dem Spektakel der Olympischen Spiele in London war die Aufmerksamkeit der sportbegeisterten Menschen dieser Welt vor allem auf den schwimmenden Amerikaner gelenkt.

Das Bild selbst ist nicht untypisch für Louis Vuitton. Es zeigt einmal wieder die Zusammenführung von zwei Legenden, die in ihrer sportlichen Laufbahn beispiellose Leistung vollbracht haben. Es handelt sich hier um die erfolgreichsten Athleten aller Zeiten, mit einer Performance für die Ewigkeit. Ob Sie persönlich Fan von Louis Vuitton, ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall macht die Ad Campaign einen authentischen Eindruck. Uns gefällt es, wie Louis Vuitton Werbung und Kultur charmant miteinander verbindet.

Leider droht dem amerikanischen Schwimmer die Aberkennung seiner Medaillen, weil das Bild, auf dem er in der Badewanne neben seiner Louis Vuitton Tasche abgelichtet wurde, während der Olympischen Spiele veröffentlicht wurde, was höchst illegal ist.

Wie bekommt man die Louis Vuitton Speedy günstiger?

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Sobald man das Monogram Canvas sieht, weiß man sofort, dass es sich um das Label Louis Vuitton handelt. Der französische Luxushersteller, der Mitte des 19. Jahrhunderts auf Grundlage von hochwertigen Gepäckstücken gegründet wurde, hat unverwechselbare Muster geschaffen, mit der das Label immer erkennbar ist. Dazu gehört neben dem Monogram Canvas auch das Damier Canvas, welches es auch in Graphite und Azur gibt.

Die Louis Vuitton Speedy – die beliebteste Tasche des Hauses

Die Speedy ist die bekannteste Handtasche aus dem Hause Louis Vuitton. Das Stück überzeugt durch sein einfaches Design und den weiblichen Look. Auch die Speedy gibt es in verschiedenen Größen und Mustern. Je nach Ausführung kostet das Stücke zwischen 500 und 1900 Euro. Jedoch kann man das exklusive Modell nur in den offiziellen Louis Vuitton Boutiquen kaufen. Sollte sich das einmal ändern, werden wir von DesignerDamentaschen euch sofort die Kollektion präsentieren. Viele Fashionistas versuchen natürlich, die Tasche für einen günstigeren Preis zu kaufen. Jedoch kann man auch bei Ebay maximal 100 Euro sparen. Für 300-400 Euro werden die Speedys hier versteigert. Dafür handelt es sich größtenteils um gebrauchte Modelle. Nicht gerade ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, schließlich bekommt man eine gebrauchte Handtasche und spart dabei gerade einmal ein paar Euros.

Der DesignerDamentaschen Trick

Wir haben uns demnach auf die Suche gemacht, wo man die Louis Vuitton Speedy möglicher Weise günstiger erhalten kann. Wir sind bei „Ebay Kleinanzeigen“ fündig geworden. Hier gehen die Speedys gerne mal für weniger als 250 Euro weg – und das bei Stücken, die nur wenige Male wurden. Hier kann man manchmal echte Schnäppchen machen. Auch hier gilt folgendes Motto: Augen aufhalten, denn schon einige Mädels haben das Potential erkannt. Jedoch ist das relativ neue Portal nicht so überlaufen wie Ebay.

Wir wünschen euch viel Glück bei der Suche.

Yayoi Kusama designt Taschen für Louis Vuitton

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Louis Vuitton ist bei seinen Fans für die charakteristischen Muster bekannt und beliebt. Das wohl bekannteste ist das Monogram Canvas. Doch auch das Damier Canvas, sowie das Damier Graphite und Damier Azur sind sehr beliebte Muster, die einige Handtaschen und Reisegepäckstücke der Marke zieren. Jedoch war in den letzten Jahrzehnten eher ein eckiger Trend zu erkennen. Runde Muster waren eher nicht von der Partie.

Das Louis Vuitton auch spielerisch werden kann, hat die französische Luxus-Marke schon öfter bewiesen. Nach der Takashi Murakami Kollektion, die sehr schrill ausviel, sowie die Kollaboration „Graffiti“ mit Stephen Sprouse, wusste jeder, dass Louis Vuitton kein verklemmtes Label ist, sondern sich offen für neue Künstler zeigt. So gibt es heute viele Kooperationen mit neuen aufstrebenden Künstlern. So auch mit Yayoi Kusama.

Wie du vielleicht schon erraten hast, wurden in dieser Handtaschen Kollektion hauptsächlich die Vuitton Classics saniert. Jedoch sind diese nicht mehr in den herkömmlichen Formen, sondern aus Monogram Vernis Leder mit typisch bunter Kusama Signatur. Die Modelle besitzen Flecken auf der Oberseite und sind mit kontrastierenden Farben bedruckt. Der Mangel an Speedys oder Neverfulls in der Kollektion hat uns stark überrascht, aber vielleicht werden noch weitere Taschenmodelle hinzugefügt, wie es bei der Graffiti-Kollektion auch war. Alles in allem erinnert diese Linie etwas an die Linie von Stephen Sprouse.

Wir finden die Kollektion sehr gelungen. Schau sie dir hier an.

Louis Vuitton Keepall – einer der besten Weekender aller Zeiten

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Es gibt viele Statussymbole, die sich im Laufe der Jahre herausgeprägt haben. Dazu gehören zum Beispiel die Uhren von Rolex. Die Schweizer Uhrenmarke steht wie keine andere für Luxus, Perfektion und Qualität. Wer eine Rolex hat, von dem sagt man, er hätte es im Leben „geschafft“. Natürlich gibt es noch andere Uhrenhersteller in diesem Segment, die nicht selten noch exklusivere Modelle produzieren. Dennoch gilt Rolex als Marktführer und steht stellvertretend für den Bereich Chronographen. Auch in anderen Gebieten gibt es bestimmte Marktführer, meistens solche, die dieses am ehrwürdigsten vertreten. So denkt man schnell an das iPhone, sobald die Rede von Smartphones ist. Wenn man an dem Polosport denkt und passende Marken sucht, kommt man an Polo by Ralph Lauren nicht vorbei.

Die Wahrung der eigenen Werte durch den juristischen Vorschlaghammer

Auch bei luxuriösem Reisegepäck trifft dies zu. Kaum ein Mensch mit gewissen Markenkenntnissen würde hier an ein anderes Label denken als Louis Vuitton. Kein Wunder, denn die französische Traditionsmarke ist stets gewillt, diesen hohen Rang aufrecht zu erhalten und die Markenphilosophie streng einzuhalten. Dabei sind alle Mittel recht. Louis Vuitton schreckt nicht davor zurück, sofort den Rechtsweg einzuschlagen, wenn Personen oder Organisationen gegen ihr Urheberrecht verstoßen. Sogar Stars, die in ihren Musikvideos eine Tasche des Labels präsentieren, was ja eigentlich eine gute Werbung darstellt, werden verklagt. Selbst Warner Bros wurde wegen einem Louis Vuitton Imitat in dem Kassenschlager Hangover 2 von dem rechtskräftigen Rundumschlag nicht verschont. Auch Britney Spears und Rick Ross haben schon Bekanntschaft mit der Rechtsabteilung des Konzerns machen müssen. Dabei setzt das Label auf eine hervorragende Strategie: es gibt keine Louis Vuitton Lizenznehmer. Auch das Unternehmen an sich ist kein Franchise Unternehmen. An den besten Adressen der Großstädte werden ausschließlich Flagship-Stores eröffnet. Der Erfolg gibt dem Label Recht.

Das Traditionslabel heute – noch immer der Marktführer für luxuriöses Reisegepäck

Doch zurück zum Reisegepäck. Natürlich gibt es auch weitere große Unternehmen, die sich mit Louis Vuitton messen können. In den Achtzigern und Neunzigern kam die Marke MCM auf, welche ebenfalls hochwertige Gepäckstücke produzierte und für eine kurze Zeit dem französischen Label den Rang ablief. Michael Cromer führte sein Label „Moderne Creation München“, welches er 1976 gründete, zu internationalem Erfolg. Auf dem Höhepunkt der Markengeschichte eröffnete Cromer eine Boutique im Herzen Paris und übertrumpfte kurzzeitig die Marke Louis Vuitton. Als 1996 der Absturz vom MCM folgte, war Louis Vuitton erneut Alleinherrscher auf dem Gebiet der Gepäckproduktion. Dies hat sich bis zum heutigen Tage nicht geändert. Auch Traditionslabels wie E. Goyard und Gucci können nicht die selbe Exklusivität aufweisen. Auch MCM wird noch eine Weile brauchen, um sich von der Firmenpleite zu erholen.

Variation in der Taschen-Produktion

Als Louis Vuitton Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts mit der Produktion von Gepäckstücken begann, ging es vor allem um die Fertigung für Menschen der höchsten Einkommensklassen. Dazu gehörten Königshäuser, Fürsten und Maharadschas. Die viereckigen Koffer, auch „Trunks“ genannt, galten als praktisch und revolutionär, da man sie wunderbar aufeinander stapeln konnte. Zudem wurden sie mit dem Monogram Canvas versehen, was dem Betrachter sofort die Marke offenbarte. Doch neben Koffern kam es auch verstärkt zur Produktion von Kleinlederwaren und Seesäcken. Dabei wurde vor allem ein ganz bestimmtes Modell bekannt: die Keepall.

Was ist eine Keepall?

Die Bezeichnungen für diese Art von Tasche sind sehr vielfältig. Amerikanische Rapper nennen sie „Duffle Bag“, Segler „Seesack“ und normale Modefans sehen in der Keepall eine Reisetasche. Die Fachbezeichnung hingegen ist Weekender. Übrigens: man spricht Keepall nach französischem Vorbild aus, also wie man es liest, und nicht wie die englischen Wörter „keep all“. Das Modell gibt es in vier verschiedenen Größen. Die Kleinste von ihnen ist die Keepall 45. Sie wird vor allem von Frauen getragen, da sie zudem auch leichter ist, als ihre großen Geschwister. Hinzu kommen die Keepall 50, die Keepall 55 und die größte Tasche Keepall 60. Über die Jahrzehnte hat sich die Keepall zu einem legendären Weekender etabliert und wird auch dementsprechend in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Nicht selten kommen auch limitierte Auflagen in die Boutiquen, wie die Louis Vuitton Keepall Graffiti oder die Keepall Multicolor. Im Jahr 2009, als Kanye West den Creative Director Marc Jacobs als Co-Designer unterstützte und seine eigenen Einflüssen mit einbrachte, kam die Keepall Camouflage mit einer kleinen Auflage in bestimmte Boutiquen. Bekannte R’n’B-Größen wie The Dream und Pharrell schwören auf diese seltenen Modelle.

Welche Keepall Formen sind erhältlich?

Konzentrieren wir uns aber zunächst auf die Klassiker. Die Keepall wird generell aus hochwertigem Canvas gefertigt. Es gibt sie auch aus Leder. Dies sind aber eher Einzelstücke, die sich auch preislich sehr von den Standart-Modellen abheben. Das Canvas wird dann mit den Louis Vuitton typischen Mustern versehen. Die bekanntesten sind wohl: Damier Canvas, Monogram Canvas, Monogram Macassar und Damier Graphite. Auch das Damier Azur taucht in einigen Taschenmodellen auf. Jedes Canvas kann was! Der Preisrahmen geht weit auseinander. Das günstigste Modell ist die Keepall 45 ohne Schultergurt für 760 Euro. Die Preise steigen dann proportional zur Größe, Materialart und Ausstattung. Das teuerste Basic-Modell ist wohl die Keepall 55 Waterproof für 1740 Euro. Hier handelt es sich um eine völlig wasserdichte Keepall, die auch unter schlechtesten Bedingungen und völlig in Salzwasser getaucht das Innenleben trocken hält. Alle Leder-Elemente wurden hier durch robusten schwarzen Silikon ausgetauscht. Sie ähnelt trotzdem ihrem Vorbild, der Keepall 55 Monogram Macassar – auch sie besitzt zwei Ledergriffe, einen abnehmbaren Adressanhänger, einen Doppelreisverschluss und einen praktischen Schultergurt, mit der das Stück leicht über der Schulter zu tragen ist. Auch sie besitzt die Maße 55 x 31 x 24. Die Beschläge sind hier hingegen aus Messing und Zamak (Zinklegierung). Völlig verschlossen ist sie sogar luftundurchlässig. Sean Connery wurde eigens dafür als Werbefigur eingesetzt und posierte für das Editorial lässig auf einem Steg, mit der wasserdichten Keepall 55 neben sich.

Markenimage durch internationale Größen als Testimonials

Kaum ein Label versteht es so gut wie Louis Vuitton, passende Markenbotschafter zu finden. In den letzten Jahren waren es unter anderem Bono, Sean Connery, Angelina Jolie, Zinedine Zidan, Pele, Diego Maradona, sowie zahlreiche Künstler und sogar den damaligen russischen Präsidenten Michael Gorbatschow. Wer noch kein Besitzer einer Keepall ist, sollte sich im Louis Vuitton Online Store, einer der glamourösen Boutiquen die Modelle ansehen oder auf Designer-Damentaschen.de zu einer Alternative anderer Handtaschen Luxuslabels greifen.

Louis Vuitton in Sex and the City

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Procuct-Placement in Hollywood-Streifen ist schon seit langer Zeit kein Geheimnis mehr – denkt man zumindest, wenn man etwas mit der Branche zu tun hat. So berichteten wir kürzlich über eine gesichtete Prada Handtasche in dem brandneuen Blockbuster Mission Impossible 4. Viele Unwissende sitzen noch immer vor den Filmen und regen sich bei jeder eingeblendeten Marke über die angebliche „Schleichwerbung“ auf. Sollte diese Situation eintreffen handelt es sich in den meisten Fällen um einen unerwünschten Effekt bei der Produktwerbung – schließlich gibt es nicht’s wichtigeres für die Verantwortlichen, als ein gute emotionale Konnotation zwischen Marke und Zuschauer zu hinterlassen. Ein großes Ziel des Product Placements ist es nämlich, den Zuschauern das Markenimage, beziehungsweise verschiedene Produkte, näher zu bringen. Andere Unternehmen wollen hingegen nur das Markenlogo in den Köpfen manifestieren und in Erinnerung rufen.

Schleichwerbung – bringt das überhaupt was?

Die Antwort: wenn es gut gemacht wird auf jeden Fall. Product Placements sind für Filme besonders wichtig, da die beworbenen Labels die Filmproduktion unterstützen. Ohne diese Form des Marketings hätten die Filmemacher oft nicht genug Budget, denn allein durch Einnahmen der Kinozuschauer kann man einen aufwendigen Hollywood-Streifen nur nicht immer finanzieren. Für das Productplacement werden häufig Agenturen beauftragt, die sich dann mit Marken in Verbindung setzen. Eine bekannte Agentur ist „Propaganda GEM“ unter der Leitung von Igielko Henrich. Propaganda GEM sorgte schon für einige erfolgreiche Markenplatzierungen und Revivals mancher Modemarken. Zu den Kunden gehören BMW, Hermes, Casio und Lamborghini.

Warum gerade Mode in Sex and the City erfolgswirksam platziert wird

Die Serien und Filme von „Sex and the City“ sind vor allem bei Damen und jungen Frauen sehr beliebt. Aus diesem Grund bieten sich hier unzählige Möglichkeiten, ein Produkt zu platzieren. Dass es sich hier fast ausschließlich um Produkte für Damen handelt, versteht sich von selbst. Die Serie, in der Sarah Jessica Parker die Hauptrolle spielt, brachte schon einige Labels hervor, die vor dem Placement international gesehen noch völlig unbekannt waren. Dazu gehört auch Jimmy Choo, der seine weltweite Bekanntheit durch die Serie erlangte. Auch Mercedes Benz, Manolo Blahnik, Christian Louboutin, Vivienne Westwood und Starbucks konnten davon profitieren. Auch Luxuslabels wie Gucci, Prada und Dior konnten ihre Modestücke gekonnt unterbringen. Neben Schuhen, sind auch Designer Handtaschen Produkte, die oft präsentiert werden. Diesen Aspekt nutze vor allem die französische Luxus-Marke Louis Vuitton, welche ihre Taschen in den Filmen und Serien noch öfter unterbrachten.

Prada Damentasche Gucci Handtaschen Dior Handtaschen

Fallbeispiel: Louis Vuitton und Sex and the City

Die Marke konnte die Produkte noch mehr einbeziehen, da neben der visuellen Präsentation auch das verbale Placement stattfand. Die Produkte wurden namentlich benannt und durch die Darsteller selbst beworben. Louis Vuitton erreichte damit eine sehr erfolgreiche Markenplatzierung, da sie bei den Zuschauerinnen trotzdem nicht unangenehm oder zu aufdrängend war. Die Denim Patchwork Bag, welche zu dieser Zeit neu beworben werden sollte, fand man in einigen Serien – lediglich als On-Set Placement. Bei dieser Form wird ihr Name nicht genannt. Das Produkt erscheint nur ein- oder mehrmals auf der Bildfläche. Für die Handlung ist es jedoch unrelevant. Anders war es bei der Louis Vuitton Firebird Bag, die von Marc Jacobs und Richard Prince designt wurde. Sie wurde vollständig in die Handlung integriert. Im Film galt sie als Geschenk von Carrie an Louise und wurde mit dem Satz „It was the best money, I’ve ever spent“ bewertet. Hier handelt es sich fast schon um einen richtigen Werbespot, der im Film platziert wird.

Sex and the City Louis Vuitton

Sex and the City 2 Trailer

Diese Form des Marketings hat eine sehr viel stärkere Wirkung, als man im ersten Augenblick vielleicht vermutet. Die Zuschauerinnen lernen die Filmdarsteller kennen und bauen eine emotionale Verbindung mit ihnen auf. Oftmals entdecken die zuschauenden Damen sogar Gemeinsamkeiten, die sie mit der gespielten Filmrolle verbindet. Hier entsteht eine gewisse Vertrauensbasis, denn die Zuschauerin kennt die Eigenarten und Schwächen der Filmfigur. Hier kommt ein clever gesetztes Product Placement nach dem Vorbild von Louis Vuitton genau richtig. Nach dem Film hatten unzählige Damen das Bedürfnis, sich die „Firebird Bag“ zu sichern.

Was Louis Vuitton so besonders macht

In dieser besonderen Weise konnte sich Louis Vuitton von den anderen Luxus-Labels abheben, die im Gegensatz nur visuelles Placement vornahmen. Die Wirkung wurde sogar noch einmal gesteigert, indem die Handtasche in einigen Szenen erschien. So wurde die Erinnerungsleistung des Rezipienten noch einmal deutlich erhöht.

Ein gutes Product Placement funktioniert nur, wenn sich der Zuschauer dadurch nicht belästigt fühlt. Im Fall der Louis Vuitton Handtaschen erkennt man das Paradebeispiel. Trotzdem ist es immer eine Gratwanderung. Es gibt auch andere Fälle, bei denen das Placement eher schlechte Emotionen, etwa Verärgerung oder Desinteresse, bei den Rezipienten hervorgerufen hat. Auch in Zukunft wird es diese Form des Marketing geben. Durch die weltweite Vernetzung werden garantiert noch weitere Möglichkeiten entstehen. Wir können gespannt sein.

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