Jeanstaschen, eine gute Idee – auch zum selber machen

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Wer liebt sie nicht: Jeanshosen. Sie sind mit so vielen Kleidungsstücken kombinierbar und schon seit so langer Zeit ein fester Bestandteil der Modewelt, dass sie eigentlich nicht mehr wegzudenken sind. Erst eroberte die Jeanshose die Welt, dann waren es die Jeansjacken. In Verbindung war der Jeanslook bei Cowboys genauso unschlagbar, wie bei Filmstars. In den 70s und 80s war der Look einfach nicht wegzudenken und selbst in den 90s behaupteten sich die Jeans gegenüber jeder anderen Hose. Es musste quasi nur eine Frage der Zeit sein, bis sich kreative Hirne über andere Verwendungsmöglichkeiten für den Jeansstoff Gedanken machen.

Herausgekommen sind dabei Schuhteile, Hemden und viele andere Produkte, von denen man bis dato noch nicht viel wusste. Auch die Handtaschen wurden schließlich zum Beutegrund der Designer, die sich an der Jeans nicht satt sehen konnte. Es kam also, wie es kommen musste: Die ersten Taschen aus Jeans entstanden. Und das meine ich ganz wörtlich. Die Designer zerschnitten alte Jeans, nähten sie um und kreierten daraus hippe Taschen. Die Jeanstasche war eigentlich von Anfang an ein DIY-Stück und deshalb so beliebt, weil sich der Stoff so super einfach und ohne große Probleme bearbeiten ließ. Egal ob Nähmaschine oder von Hand: die Bearbeitung von Jeansstoff fällt nicht schwer und wurde so besonders bei Jugendlichen angesagter Trend. Was die Jugend begeisterte, sahen viele etablierte Designer mit ganz anderen Augen. Viele mochten die Taschen nicht, weil sie sich mit der gängigen Mode bissen und zu billig aussahen. Andere nutzten die Taschen, um ihre Denim-Kollektionen um weiteres Stücke zu bereichern. Am Ende sollten diejenigen Recht behalten, die den Look am besten umsetzten und auch die Kundinnen und Kunden am glücklichsten machten.

Doch welche Vorteile hat die Jeanstasche eigentlich?

Jeanstaschen sehen besonders jung und cool aus. Sie passen perfekt in den derzeitigen Geek/Nerd-Look, da dieser viel mit alten Jeanshosen und Jacken spielt. Eine Jeanstasche kann den Look also perfekt abrunden. Das Material der Taschen ist sehr strapazierfähig, so wie wir es von Jeanshosen kennen. Es trägt sich leicht und bringt nicht viel an Gewicht mit. Der Stoff ist außerdem sehr flexibel, lässt sich falten und darüber hinaus sehr klein verstauen. Wie schon gesagt: die Jeanstasche ist vor allem für DIY-Projekte super geeignet. Je nach kreativem Gusto und Fantasie finden sich zahlreiche Möglichkeiten aus einer alten Jeans eine Tasche herzustellen. Im Internet finden sich zahllose Anleitungen und Kreativratgeber, die einen Überblick über die Möglichen Schnitte liefern.

Sogar Schnittmuster für Taschen können im Internet gefunden werden. Je nach handwerklichem Niveau der Designerin, kann dann eine Auswahl getroffen werden. Besonders cool und schon während den sechziger und siebziger Jahren ein Fall für die Hippiebewegung, waren die Aufnäher, mit denen sich die Jeanstaschen individuell gestalten ließen.  Ob politische Botschaft oder einfach nur das berühmte Hanfblatt, welches die legere Lebensführung repräsentieren sollte; Aufnäher waren und sind coole Begleiter einer Jeanstasche. Andere wichtige Elemente waren und sind die Knöpfe an den Taschen. Mal schlicht und unauffällig, mal bunt, kitschig, mädchenhaft und in Übergröße, zeigten die Knöpfe den Charakter der Taschenträgerin. Und wer sich mit einer Tasche aus Jeans nicht zufrieden gibt, der kann nach Lust und Laune daran annähen. Stoffe mit Mustern, die ins Auge fallen und zur Jeans-Optik passen, sind super, um sie entweder direkt einzunähen oder sie um die Henkel der Tasche zu binden. Das lockert den Jeans-Look etwas auf und bringt eine ausgefallene Note ins Spiel, die garantiert jedem die Langweile vertreibt.

Wer also einmal etwas anderes probieren möchte und sich gern selbst als Designer oder Designerin versuchen will, der kann sich in ein paar einfachen Schritten eine Jeanstasche selber machen. Viel Spaß dabei!

PS: Wer sich keine Mühe machen will, sollte sich die Diesel Jeanstaschen auf Fashionette ansehen!

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